Diepholz 1656

Wolfsjagden in Diepholz 1655



Nach dem dreißigjährigen Krieg ist für die
Diepholzer die Jagd auf Wölfe verboten worden.
Das geschah aber nicht zum Schutz der Wölfe, sondern
die Jagden sind auch dafür genutzt worden das herzogliche
Rehwild „aus versehen“ mit zu reduzieren.
Im Jahr 1655 haben Wölfe am Nutzvieh eine Schaden von
über 1000 Reichstalern angerichtet und die Diepholzer baten
den Herzog Christian Ludwig zu Celle die Jagden wieder
zu gestatten.
Dieser zog es aber vor, die Abgaben zu reduzieren und dafür
das Jagdverbot aufrecht zu halten. Er gab lediglich seinen
Förstern Anweisung, vermehrt auf Wolfsjagd zu gehen.


[Zusammenfassung verschiedener Berichte]



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