Rittergut Falkenhardt

Rittergut Falkenhardt

"Hier werden die besten Falken gefangen", damit scheint der Name Falkenhardt historisch alt zu sein.
Um 1600 wurde der Schäferhof Falkenhardt von der adeligen Famile "von Stemshorn" gekauft und zu einem Gut ausgebaut.
Genannt wurde der Ort aber bis vor rund 150 Jahren "Stemshorn" nach den ursprünglichen Besitzern.
Erst in unserer Zeit ist der Name Stemshorn verschwunden und Falkenhardt der gebräuchliche Name geworden.
Die Familie von Stemshorn besaß das Gut von 1608 bis zum Aussterben der Linie 1722.
Nun ging Falkenhardt in den Besitz "von Sandbeck", Verwandtschaft der weiblichen Linie "von Stemshorn", die auch 1788 das Haupthaus erbauten.
1794 ging der Hof an die Familie " von Voß", die dann 1858 innerhalb der Famile an den Stamm "von Arenstorff" weiterverkauften.
Mit Aussterben der Diepholzer Linie "von Voß" blieb das Gut bis zum nächstern Verkauf 1901 im Besitz Arenstorff.
Jetzt erwarb der Brennereibesitzer Kellenberg das Gut und baute es zu einer Schnapsbrennerei, später Spiritusbrennerei und Hefefabrik aus.
Er war es auch, der die mittelalterlich scheinenden Türme 1915 errrichtete, die dem Gut heute sein charakteristisches Aussehen geben.
In seiner ursprünglichen Funktion war der Hof als wehrhaftes Gut mit Wassergraben ausgebaut, von dem aber nur noch kleine Teile erhalten sind.

Rittergut Falkenhardt

Briefkopf


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